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Dieser Tage wirbt ein schwedisches Einrichtungshaus mit einem Brauch der Nordländer um Kunden, dass Weihnachtsbäume aus dem Fenster geworfen werden und somit Platz für Neues entsteht. "Knut" wurde gestern Abend auch für eine Einrichtung der Heim gGmbH ernst, allerdings in umgekehrter Richtung, mit erheblich größerem Ausmaß und somit unmittelbarer Gefahr. "Durch den Sturm und die Schneelast ist ein großer Baum auf einen Teil unseres Gebäudes in der Friedrich-Hähnel-Straße 9 gestürzt", berichtet Marvin Gädecke, Teamleiter der hier ansässigen Jugendwohngruppe. "Zum Glück sind keine Menschen zu Schaden gekommen." Im Laufe des heutigen Tages soll der Baum beseitigt werden.
Übrigens ist der skandinavische Brauch "Knut" nach Knut IV. dem Heiligen, König von Dänemark, benannt. Eine von mehreren Quellen behauptet, dass der Monarch die Anordnung gegeben habe, die Weihnachtszeit auf 20 Tage zu verlängern und am 13. Januar "julgransplundring", das Plündern des Weihnachtsbaumes, stattzufinden hat.

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